Studie „Zukunftsatlas 2016“ – durchwachsene Aussichten für NRW

Düsseldorf, 30. Mai 2016

Bei der Studie des Prognos-Instituts zeigt sich deutlich, wie unterschiedlich die Zukunftsaussichten einzelner Regionen in Deutschland sind. Während der Süden boomt und mit der Stadt und dem Landkreis München die Spitzenplätze des Rankings belegt, sind die Aussichten in NRW deutlich schlechter. Lediglich die Landeshauptstadt Düsseldorf schaffte mit Platz 21 unter die 25 Regionen mit den besten Zukunftsperspektiven.

Neben Düsseldorf bescheinigte die Studie nur Köln, Bonn und Münster ebenfalls gute Zukunftschancen.
Die schwierige Situation zahlreicher Ruhrgebietsstädte spiegelt sich im Ranking wider. So belegt Gelsenkirchen mit Platz 389 den letzten Platz der NRW-Städte. Auch der Kreis Mettmann, die Städteregion Aachen und die Eifel erzielten nur mittlere Werte.

Kai Abruszat, Vorsitzender der VLK NRW, ist vom dem Ergebnis der Studie wenig überrascht. „Die Studie ist ein weiterer Beweis der verfehlten rot-grünen Wirtschaftspolitik,“ so Abruszat. „Rot-grün schwächt den Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort NRW und schadet damit der Zukunft unseres Landes.“

Der Prognos Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands anhand eines Zukunftsindexes , der auf 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren beruht. Die Studie erscheint alle drei Jahre.