Kommunalwahlen in Niedersachsen: FDP erreicht 4,8%

Düsseldorf, 12. September 2016

Nach einem engagierten und spannenden Wahlkampf konnte die FDP in den Landkreisen und kreisfreien Städten 4,8% der abgegebenen Stimmen für sich gewinnen und legte im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2011 fast überall zu. Die CDU geht trotz Verlusten aus den Wahlen als stärkste Kraft hervor, während SPD und Grüne teils dramatische Einbrüche verzeichnen. Die AfD erreicht in vielen großen Städten hohe einstellige Prozentzahlen, trat aber in vielen Kommunen mangels Bewerbern gar nicht erst an.

Ein hervorragendes Ergebnis erzielte die FDP in Bad Iburg, wo sie mit 30,89% der Stimmen stärkste Kraft wurde. Auch in anderen Städten war die FDP erfolgreich: in Emden votierten 12,2% der Wähler für die Freien Demokraten, gefolgt von Goslar mit 9% und Wilhelmshafen mit 8,7%. Für die SPD hingegen war Emden ein Desaster: sie verlor dort 20,7%. Auch in Delmenhorst erreichten die Freien Demokraten mit 7,4% ein sehr gutes Ergebnis. Besonders erfreulich waren auch die Ergebnisse in der Samtgemeinde Lemförde, wo  die VLK NRW im August ihre Klausurtagung abhielt. Bei den Samtgemeinderatswahlen konnte die FDP ihr Ergebnis von 2011 um 10,71% auf 28,14% steigern, bei der Kreistagswahl um 7,94 auf 21,17%!

In der Landeshauptstadt Hannover und in Osnabrück hat Rot-Grün die Mehrheit im jeweiligen Stadtrat verloren. Die FDP konnte sich in den Städten Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Braunschweig und Lüneburg mit Ergebnissen zwischen 4,5% und 6% behaupten.

In insgesamt 37 Kommunen wurde in Direktwahlen über Landräte, Samtgemeindebürgermeister, Bürgermeister und den Oberbürgermeister von Celle abgestimmt. Dabei erreichte die FDP Bürgermeister-Kandidatin Cornelia Debus in Norden ein sensationelles Ergebnis von 20,6%! Auch der FDP Kandidat zur Landratswahl in Hildesheim, Prof. Dr. Martin Gottschlick, erzielte mit 10% der Stimmen ein sehr gutes Ergebnis.

55,5% der ca.6,5 Mio Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. Damit war die Wahlbeteiligung höher als 2011, als nur 52,2% der wahlberechtigten Bürger den Gang zur Urne antraten.