VLK-Kommunalkongress

Mettmann, 27. Juni 2014

Kommunalwahl 2014 – Ergebnisse, Analysen und Herausforderungen

Auf Einladung der VLK kamen am Freitagnachmittag über 50 Kommunalpolitiker aus ganz NRW nach Mettmann. Im Gut Höhne fand ein Kommunalkongress statt, um über die vergangene Kommunalwahl zu diskutieren, Fehlern zu analysieren und die anstehenden Herausforderungen zu besprechen. Die Veranstaltung war in drei Teile gegliedert und gab den Teilnehmern die Möglichkeit, mit den Experten über Ihre Probleme und Wünsche vor Ort zu reden.

Nach der Begrüßung durch den VLK Vorsitzenden, Jochen Dürrmann, ging Dr. Joachim Stamp Mdl, stellvertretender Vorsitzender der FDP Landtagsfraktion, auf die Ergebnisse ein und analysierte die Stärken und Schwächen des Wahlkampfes. Hier kommt Stamp zum Ergebnis: „Person schlägt Programm“. Aus diesem Grund müssen verstärkt Persönlichkeiten vor Ort aufgebaut werden. Er plädiert dafür, in den Kommunen in Gestaltungsmehrheiten einzutreten und Vertrauen zurückzugewinnen.

Die anschließende Diskussionsrunde wurde mit dem kommunalpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Kai Abruszat MdL und dem VLK Vorsitzenden erweitert. Kai Abruszat betonte die wichtige Unterstützung der Kommunalpolitiker durch die Landtagsfraktion und kündigte an, dass am 26. August die Einzelkämpfer und Gruppen in den kommunalen Vertretungen eingeladen werden.Im dritten Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer Ihre konkreten Fragen an die Experten richten. Als Fachleute standen ihnen Rechtsanwalt Günther Scheuer, Stadtdirektor a.D., und Rechtsanwalt Karl Peter Brendel, Staatssekretär a.D., für die Auskünfte zur Verfügung. Schnell zeigte sich, dass es noch viele offene Fragen gibt, die auch nach der Veranstaltung über die Geschäftsstelle der VLK beatwortet werden können.

Nach anregenden Fragen und Antworten beendetet der VLK Vorsitzende die gelungene Veranstaltung mit einem Zitat von Manfred Güllner (Stern) „FDP ist noch nicht tot. Bei den Kommunalwahlen erzielte sie bessere Ergebnisse als bei der Europawahl.

Offenbar hat die Partei vor Ort vernünftige Leute, die in der Lage sind, von unten Vertrauen aufzubauen. Wenn die Partei ihre kommunalen Wurzeln nutzt und überall hegt und pflegt, könnte sie bei der Bundestagswahl 2017 ihre Ernte einfahren.“.

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